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Mut tut gut.

Mut tut gut. Das war im Herbst 2019 das Motto unserer Kinderbibelwoche. Wir haben von Königin Esther gehört, die eine Krone auf dem Kopf trug. Auch wir als Kinder Gottes, Königskinder, tragen alle eine Krone. Auch wenn Esther ganz schön durch’s Labyrinth geirrt ist und viele Geschehnisse nicht verstanden hat, war sie sich sicher: Gott ist da. Er hält alles in der Hand.
Im Zentrallied haben wir munter und mit einem kindlichen Vertrauen „Sei mutig und stark und fürchte dich nicht, denn der Herr, dein Gott, ist bei dir!“ gesungen.
In diesen ungewissen, für uns allen neuen Zeiten, ist das genau das was wir brauchen. Mut. Vertrauen. Sowie das Wissen und Spüren, dass Gott bei uns ist.
Sooft wird uns in der Bibel gesagt, dass wir uns nicht fürchten sollen. Gott wusste schon, dass wir diese Ermutigung mehr als einmal im Leben brauchen werden.

Bevor Jesus verhaftet wurde, sagte er zu seinen Jüngern und Jüngerinnen: „In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden!“ Jesus wusste, dass Angst Teil unseres menschlichen Lebens sein wird. Gerade wenn er nicht mehr leibhaftig unter seinen Nachfolgern und Nachfolgerinnen ist. Die Situation, die ihm selbst bevorstand, hat ihm auch Angst gemacht. Er hat Gott sogar angefleht, die Situation anders zu lösen, wenn es eine Möglichkeit gäbe. Und trotzdem spricht er Zuversicht in die Situation der Jünger und Jüngerinnen. Er spricht ihnen und uns zu, dass auch wenn Angst Teil unseres Lebens ist, am Ende alles gut wird, weil er die Welt überwunden hat. Am Kreuz hat Jesus alle unsere Ängste auf sich genommen. Und wir können selbst entscheiden wem wir mehr Macht und Raum geben, wem wir die Krone aufsetzen. Wir wissen, dass unsere Angst kleiner wird, wenn wir auf Gott schauen. Das heißt bei uns Menschen noch lange nicht, dass wir das sofort umsetzen. Checken wir alle 5 Minuten die Corona*-Eilmeldungen und lassen uns verrückt machen? Gucken wir auf unsere Ängste und Sorgen? Oder gucken wir auf Gott? In Lk 12 weist Jesus uns schon darauf hin, dass wir unser Leben nicht durch Sorgen machen verlängern können.
Also: Lasst uns genauso viel Zeit mit beten wie mit sorgen verbringen. Oder sogar mehr.

Ich segne Sie und Euch mit dem Wort aus 1. Petrus 5,7 „Überlasst all eure Sorgen Gott, denn er sorgt sich um alles, was euch betrifft!“

 

* lat. Krone

 

© Madita Hansen

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